Frühlingsempfang am 6.4.2018

am 5. April 2018 Startseite mit 0 Kommentaren

Über 70 Gäste hatten die Einladung der IGS Kronsberg angenommen und waren zum Frühlingsempfang am 6. April 2018 gekommen.

Die Schulleiterin Kathleen Fleer begrüßte die Gäste aus dem Stadtteil, aus dem Bezirks- und Stadtrat, aus der Schulbehörde, von den anderen Schulen und aus der Schulgemeinschaft der IGS Kronsberg. Sie stellte einige Schwerpunkte der IGS Kronsberg vor, die neben der alltäglichen Arbeit geleistet würden, wie z.B. die Integration und Teilhabe von geflüchteten Kindern und Jugendlichen, die Erweiterung der IGS Kronsberg zu den „Kronsberger Lernhäusern“, die aktive Mitgestaltung der Schulentwicklungsplanung.

Sie machte deutlich, dass die Lehrkräfte Lust an der Arbeit hätten und mit Freude die IGS Kronsberg weiter gestalten würden.

Der Organisationsberater Dr. Wolfgang Looss, der u.a. die Schulleitung seit einigen Jahren begleitet hatte, machte in seinen anschließenden  „Anmerkungen eines langjährigen Beobachters aus anderer Flughöhe“ seine Sichtweise auf das Schulsystem deutlich.

Er erteilte Patentrezepten eine Absage. Es ginge um die Durchführung des Dreischritts:  ERKUNDEN – ERKLÄREN – BEWERTEN.  Er stellte Fragen, um sie auch gleich selbst zu beantworten, z.B. zu den Turbulenzen im System (Ministerium – Schulbehörde – Schule), zu den Interessen der Beteiligten, zum „Nadelöhr der Kommunikation“, zur Belastungslage für Lehrkräfte, zu den schleichenden Veränderungsprozessen und der zunehmenden Verholzung des Systems Schule und der oft fehlenden Wahrnehmung im relevanten Umfeld: „Wieviel vor 12 Uhr ist es denn?“

Aus seiner Sicht arbeitet das System Schule im Reservebetrieb mit einhergehendem Lustverlust der Lehrkräfte. Neue Muster des Denkens, des Handelns, der Reflexion seien notwendig, um das System Schule weiter zu entwickeln. Dafür sei die wertschätzende Begegnung der Menschen im System notwendig, wie z.B. beim Frühlingsempfang der IGS Kronsberg.

In dem anschließenden Austausch der Gäste, bei Kaltgetränk und Würstchen, entstanden weitere weiterführende Ideen.

Rudolf Kleine Huster