XLAB in Göttingen

Fahrt zum XLAB in Göttingen

(Bericht und Bilder: Miriam Bernatzky, 12. Jg.)

Um 9:35 Uhr fuhr der Chemie LK vom Hannover Hbf Richtung Göttingen los. Um ca. 11 Uhr kamen wir am XLAB (Experimentallabor) Göttingen an. Der Tag begann zuerst einmal mit einer Stunde “Wasseranalytik”. Die Gruppe hatte sich zu 2er Teams aufgeteilt und musste jeweils vier Versuche durchführen (mehr haben wir nicht geschafft, da die Zeit dafür einfach nicht gereicht hat). Anschließend hatte jeder ein Skript bekommen in dem die Ergebnisse der Versuche protokolliert werden konnten.

1. Photometrischer Nitratnachweis in Trinkwasser:

Wir alle haben dort zum ersten Mal mit einem Photometer (Photometrie = Messverfahren im Wellenlängenbereich des sichtbaren Lichtes) gearbeitet.

2. Bestimmung der Gesamthärte mit Indikatoren:

Bei diesem Versuch mussten wir konzentrierte NH3-Lösung mit EDTA (Ethylendiamintetraaceticacid-Lösung) titrieren (= eine exakte Menge einer Standardlösung hinzugeben, die zur Reaktion mit einer Lösung von unbekannter Konzentration nötig ist).

3. Calciumionenbestimmung durch komplexometrische Titration:

Hier wurde die Calciumhärte des Wassers berechnet. Man unterscheidet zwischen weichem bis sehr hartem Wasser:

0-7° weiches Wasser

>7-14° mittelhartes Wasser

>14-21° hartes Wasser

>21° sehr hartes Wasser

In meinem Team haben wir eine Calciumhärte von 5,6° (und eine Gesamthärte von 7,28°) berechnet.

4. Bestimmung der Säure- /Basekapazität einer Wasserprobe:

Zuerst mussten wir den pH-Wert der Wasserprobe mit Hilfe eines pH-Meters bestimmen.

Durch anschließendes Titrieren haben wir die Ergebnisse der Säure- /Basekapazität berechnet.

Am Ende hat jeder eine Bescheinigung dafür bekommen am Experimentalkurs “Wasseranalytik” teilgenommen zu haben. Um ca. 17 Uhr sind wir vom XLAB zurück gefahren. Da der Zug erst um 18:10 Uhr vom Hbf Göttingen los fuhr, hielten wir uns dort noch eine Weile auf. Um ca. halb acht waren wir wieder in Hannover.

Mir hat der Tag viel Spaß gemacht, weil wir im Unterricht normalerweise nicht die Zeit haben, so viele Versuche zu machen. Selbst dort hat uns am Ende die Zeit gefehlt alle Versuche durchzuführen.

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