Medienbildung

Medienkonzept der IGS Kronsberg

Kontaktdaten:
Name der Schule: IGS Kronsberg
Ansprechpartner /  Schulleitung: Gustav Heineke / Kathleen Fleer
Straße: Kattenbrookstrift 30
PLZ / Ort: 30539 Hannover
Telefonnummer: 0511 168 34210
E-Mail-Adresse: igskronsberg-leitung@hannover-stadt.de
Anzahl der SchülerInnen insgesamt: 1360
Anzahl der LehrerInnen insgesamt: 110
SEK I: 5. – 10. Jg. jeweils 6 Klassen
SEK II: 11. Jg., 4 Klassen
Q-phase, 11 Tutoriate.

Technische Voraussetzungen

Im Hauptgebäude (Kattenbrookstrift 30), in dem mittelfristig die Jahrgänge 9 bis 13 beschult werden, könnenwiraufeinausgebautesSchulnetzmit

  • 2 gut ausgestatteten Computerräumen (je 22 Arbeitsplätze),
  • 1 Multifunktionsraum mit 14 Laptops
  • 1 mobiler Notebookwagen mit 16 Notebooks
  • 2 fest installierten Beamern in einem Kunstfachraum
  • 2 mobile Beamer in einem Kunstraum
  • 1 fest installierten Beamer in einem Multifunktionsraum
  • 10 mobilen Visualizern
  • 4 mobile Digitale Fernsehwagen (WiFi; Smart TV; 55) mit je einem Notebook, BlueRay-Player, und Soundsystem
  • 4 mobilen Medienwagen mit je einem Notebook, Beamer und Soundsystem sowie
  • 12 fest installierten interaktiven Tafeln einschließlich PC, Soundsystem und Internetanschluss in verschiedenen Fachräumen zurückgreifen.

 

Durch die kabelgebundene Vernetzung aller Räume ist es möglich, schnell eine Verbindung mit dem Schulnetz und seinen Ressourcen – einschließlich eines Internetzugangs (25000) – herzustellen. 8 Accesspoints mit Radius-Authentifizierung ermöglichen in vielen Räumen die Anbindung von schüler- und lehrereigenen Mobilgeräten.


In der Nebenstelle (Friedrich-Wulfert-Platz 1) versuchen wir an den Standard der Hauptstelle anzuknüpfen.

  • 2 kleine PC Räume mit jeweils 16 Arbeitsplätzen
  • 1 großer PC-Raum mit 30 normalen Arbeitsplätzen und 3 Videoschnitt-Arbeitsplätzen
  • 1 Mathe-Werkstatt mit 14 Arbeitsplätzen
  • 1 Notebookwagen mit insgesamt 11 Notebooks
  • 4 mobile Digitale Fernsehwagen (WiFi; Smart TV; 55) mit je einem Notebook, BlueRay-Player und Soundsystem
  • 3 Medienwagen mit je einem Notebook, Beamer und Soundsystem sowie
  • 2 interaktive Tafeln einschließlich PC, Soundsystem in 2 Computerräumen

 

Eine kabelgebundene Vernetzung der normalen Klassenräume gibt es nicht.
An mehreren zentralen Stellen ermöglichen 8 Accesspoints mit Radius-Authentifizierung den Zugang zum schuleigenen Netz. Die WLAN – Abdeckung ist nahezu flächendeckend.
Neu hinzugekommen ist die Anbindung der Sozialarbeiterräume im Bereich der Turnhallen. Im Sportbereich können nun auch Tabletts eingesetzt werden.

Die Grundschule ist mit mehreren Geräten und weiteren 6 Accesspoints an das Schulnetz der IGS angeschlossen.

Die Accesspoints werden zentral von einem WLAN-Controller verwaltet.


Organisatorischer Rahmen – Medienkonzept

Die IGS Kronsberg hat von Beginn an für alle Schülerinnen und Schüler des 5. Jahrgangs das Unterrichtsfach PC Training eingeführt. In einer Doppelstunde über das ganze Schuljahr werden die Grundlagen im Umgang mit dem Computer, der Textverarbeitung, Tabellenkalkulation sowie Gestaltung mit Bild- und Grafikprogrammen vermittelt. Im ersten Halbjahr ist in der Regel eine Lehrkraft aus dem Klassenleitungsteam in das Training eingebunden (Teamteaching). Das dient unter anderem dazu, die Brücke zum Fachunterricht zu schlagen und eine Einbindung des Gelernten in die Schularbeit zu erleichtern. Neue Kolleginnen und Kollegen werden so fundiert in die Arbeit mit den Medien eingeführt. Hemmschwellen werden abgebaut.

Eine weitere intensive Schulung findet im 7. Jahrgang statt. Alle Schülerinnen und Schüler haben die Gelegenheit, das bisher Gelernte zu vertiefen und sich schwerpunktmäßig mit Internetrecherche und digitalem Präsentieren auseinander zu setzen. Zusätzlich wird ein Printmedium hergestellt. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich kritisch mit den Sozialen Netzwerken auseinander. Dazu werden 2 Unterrichtsstunden fest im Stundenplan verankert. Inhaltlich wird den einzelnen Fächern zugearbeitet. In der Regel unterrichten die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer.

Die Verankerung der Medienbildung in den Jahrgängen 6, 8, 9 und 10 wird in diesem Schuljahr konzeptionell weiterentwickelt. Als Leitlinie dient der Orientierungsrahmen Medienbildung des Landes Niedersachsen. Unterstützt wird diese Arbeit von den Medienberatern des NLQ (und der Medienzentren).

Im 7. und 8. Jahrgang werden im Rahmen des Wahlpflichtunterrichts zwei zweijährige Kurse zur Medienbildung (Schwerpunkt Foto und Film) angeboten. (zweistündig).

Im 9. und 10. Jahrgang gibt es – ebenfalls im Rahmen des Wahlpflichtunterrichts – die Möglichkeit, in der Schülergenossenschaft “Schüler trainieren Senioren die bisher erworbenen Kenntnisse rund um den Computer nutzbar zu machen, um älteren Mitbürgern als Berater und Trainer zur Seite zu stehen.

Die AG SchulMedienScouts (SMS) wird im 7. und 8. Jg. fortgeführt. Medienscouts bearbeiten Konflikte, die im Umfeld der Sozialen Netzwerke auftreten. Sie testen z.B. Spiele, beschäftigen sich aber auch mit den Gefahren der Internetnutzung. Die AG bereitet kleine Vorträge vor, die im 5. Und 6. Jg. gehalten werden (peer-to-peer).

Neu ist die AG Youtube – aber richtig im 7. Und 8. Jahrgang. Die Schülerinnen und Schüler lernen das Erstellen von Erklär- und Lernvideos.

In den Bereichen mit Smartboards (Fachräume Naturwissenschaften und im Bereich der Oberstufe, insgesamt 14) werden neue Wege des Lernens mit Hilfe digitaler Medien begangen. Weitere interaktive Tafeln sind beantragt.

So ist es für die Schülerinnen und Schüler möglich, durch die gezielte Nutzung der aufgezeigten Angebote über die gesamte Schulzeit hinweg ein fundiertes Medienprofil zu entwickeln.

Die Nutzung mobiler Endgeräte wird in das allgemeine Unterrichtsgeschehen zunehmend einbezogen.
In diesem Zusammenhang spricht sich der Fachbereich Medienbildung gegen die Etablierung einzelner Notebook- bzw. Tabletklassen aus. Die digitale Infra-Struktur (zu geringe Internet-Bandbreite, prekäre WLAN-Anbindung) ließe nur Insellösungen zu. Stattdessen sollen die mobilen Endgeräte der Schülerinnen und Schülern flächendeckend stärker genutzt werden (z.B. ad-hoc-Internetrecherche, Protokollführung, Nutzung der Schullernplattform IServ, Kommunikation, Fotodokumentation, Film, usw.). Die Schulordnung wurde entsprechend geändert.

für den Fachbereich Medienbildung:

Gustav Heineke

Stand: September 2016